Management

 

 

Organisation

 

Christine Gröneweg:
Corporate Social Responsibility in Limelight-Industrien.
Eine integrative Betrachtung

Empirische Personal- und Organisationsforschung, hrsg. von
Dorothea Alewell, Rüdiger Kabst, Albert Martin, Wenzel Matiaske, Werner Nienhüser, Florian Schramm, Wolfgang Weber, Band 60,
Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München 2019, 361 S.,
ISBN 978-3-95710-232-4 (print), € 32.80
ISBN 978-3-95710-332-1 (e-book pdf), € 29.99

Corporate Social Responsibility (CSR) ist kein neues Forschungsfeld, wird allerdings in den letzten Jahrzehnten – theoretisch und praktisch – zunehmend diskutiert. Grundsätzlich geht es darum, dass sich Unternehmen über Rechtsvorschriften hinaus hinsichtlich der Vereinbarkeit ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit mit gesellschaftlichen Normen und ökologischen Zielen verantwortlich zeigen wollen und sollen.

Es gibt Unternehmen und Branchen, die über hohe Legitimität verfügen. In der „Sünderkartei“ der Öffentlichkeit befinden sich hingegen vor allem die Tabak-, Waffen- und Alkoholbranche. Als sogenannte „Limelight-Industrien“ stehen sie besonders im Rampenlicht der Öffentlichkeit. Mit Blick auf CSR werden diese Branchen in der wissenschaftlichen Literatur lediglich vereinzelt untersucht. Am Beispiel der Alkoholbranche möchte die vorliegende Arbeit zur Schließung dieser Forschungslücke beitragen. Theoretisch erfolgt dies unter der Zuhilfenahme einer integrativen Perspektive aus dem Resource-Dependence-Ansatz und dem Neoinstitutionalismus mit Bezügen zum Stakeholder-Ansatz. Die empirische Untersuchung der Einführung des Alkopopgesetzes in den Ländern Schweiz und Deutschland dient dazu, das Verhalten der Spirituosenindustrie zu beleuchten. Die Ergebnisse einer qualitativen Inhaltsanalyse und einer qualitativen Netzwerkanalyse verdeutlichen, wie legitimitätssichernde Strategien seitens der Unternehmen angewendet werden. Im Besonderen findet hierbei Lobbyismus Berücksichtigung.

Schlüsselwörter: Corporate Social Responsibility, Limelight-Industrien, Resource-Dependence-Ansatz, Organisationsforschung, Unternehmensstrategien

 

Führung, Motivation, Arbeitsorganisation

 

Siegfried Rosner, Andreas Winheller:
Gelingende Kommunikation – revisited. Ein Leitfaden für partnerorientierte Gesprächsführung, professionelle Verhandlungsführung und lösungsfokussierte Konfliktbearbeitung

Systemische Organisationsberatung und Aktionsforschung, hrsg. von Siegfried Rosner, Band 3,
Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München, 5. Aufl. 2019, 408 S.,
ISBN 978-3-95710-233-1 (print), € 32.80
ISBN 978-3-95710-333-8 (e-book pdf), € 29.99

Voraussetzung für Ihren Erfolg in Gesprächen, Verhandlungen und Konflikten ist das Gelingen von Kommunikation. Diese in wesentlichen Abschnitten überarbeitete und ergänzte Neuauflage versteht sich nach wie vor als praktische Handreichung mit wissenschaftlicher Fundierung und enthält weiterführende Übungsaufgaben und Arbeitshilfen, die den Praxistransfer unterstützen.

Das Buch bietet im ersten Abschnitt neben der Einführung in die Grundlagen der ziel- und partnerorientierten Gesprächsführung auch Leitfäden für verschiedene Gesprächssituationen in der Leitungsfunktion und enthält Empfehlungen für die Moderation von Teamsitzungen und von Konfliktgesprächen.

Im zweiten Abschnitt geht es um Strategien, Taktiken und Techniken einer professionellen und performanceorientierten Verhandlungsführung, die auch im Rahmen des Verhandlungsansatzes der Konfliktmediation genutzt werden können. Schritt für Schritt geht es zum wertschöpfenden Deal. Es wird gezeigt, wie Verhandlungen sachgerecht strukturiert und typische Fehler vermieden werden können. Fragen zur Verhandlungsvor- und Verhandlungsnachbereitung werden ebenso erörtert wie die besonderen Aspekte des Verteilungsverhandelns.

Die lösungsfokussierte Konfliktbearbeitung mit Hilfe externer Dritter steht im Mittelpunkt des dritten Abschnitts. Dabei werden die Verknüpfungen zwischen der transformativen Konfliktmediation und den systemischen Strukturaufstellungsverfahren herausgearbeitet und die Transformation einer Konfliktkonstellation auch auf systemische und systemtheoretische Veränderungsmodelle bezogen.

 

Franziska Georg:
Die Generation Y und ihre Work-Life-Balance

Praxisorientierte Personal- und Organisationsforschung,
hrsg. von Reiner Bröckermann, Band 23,
Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München 2019, 138 S.,
ISBN 978-3-95710-229-4 (print), € 19.80
ISBN 978-3-95710-329-1 (e-book pdf), € 17.99

Leben, um zu arbeiten – das war einmal. Viele junge Arbeitnehmer von heute sehen es nicht ein, ihre Familie, Freunde und Freizeit zugunsten von Überstunden, Stress und Karriere zu vernachlässigen. Vielmehr rückt ein angemessenes Verhältnis zwischen beruflichem und privatem Lebensbereich, die Work-Life-Balance, für die sogenannte Generation Y in den Vordergrund. Zumindest ist diese Ansicht in Öffentlichkeit und Medien weit verbreitet.

Doch spiegelt das öffentliche Bild dieser Generation die Realität wider? Wie relevant ist das Thema Work-Life-Balance tatsächlich im Alltag der Generation Y? Wissen die jungen Berufstätigen über die Work-Life-Balance-Angebote ihrer Arbeitgeber Bescheid? Und nutzen sie diese auch?

Auf diese und weitere Fragen sollen mit diesem Buch Antworten gefunden werden.

Schlüsselwörter: Generation Y, Millennials, Work-Life-Balance, War for Talent, demographischer Wandel

 

Personalmanagement, Weiterbildung

 

Christian Scholz, Lisa-Dorothee Grotefend (Hrsg.):
Generation Z im Vier-Länder-Vergleich. Ein empirischer Vergleich von Deutschland, den Niederlanden, Österreich und Schweiz

Strategie- und Informationsmanagement, hrsg. von Christian Scholz, Band 36,
Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München 2019, 358 S.,
ISBN 978-3-95710-224-4 (print), € 32.80
ISBN 978-3-95710-324-6 (e-book pdf), € 29.99

Mit der Generation Z – geboren ab Anfang der 1990er Jahre – tritt zurzeit eine neue Generation in die Arbeitswelt ein, wird von ihr geprägt, aber prägt sie auch selbst. Diese Publikation befasst sich mit dem Phänomen „Generation Z“ – und zwar als Befragung von 3.610 Jugendlichen der Generation Z in Deutschland, den Niederlanden, Österreich sowie der Schweiz. Diese Publikation basiert auf den Masterarbeiten von Sabrina Eilers, Martin Elizen, Kathrin Meier und Claudia Karaca, geschrieben am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Organisation, Personal- und Informationsmanagement der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Beantwortet werden unter anderem folgende Fragen:

·  Was erwartet die Generation Z vom Arbeitsleben?

·  Warum entscheidet sie sich für oder gegen einen Arbeitgeber?

·  In welcher Büroarchitektur will sie arbeiten?

·  Träumt sie wirklich vom Großraumbüro und vom Desksharing?

·  Welche Lebensträume hat sie?

·  Wie stellt sie sich Work-Life-Balance vor?

·  Wie sollten Arbeitszeitmodelle aussehen?

·  Wovor hat sie Angst?

·  Wie steht sie zu Politik und zu Tagespolitik?

Hinzu kommt noch eine weitere und ganz wichtige Frage: Ist „Generation Z“ ein nationales beziehungsweise regionales Phänomen oder ist sie weltweit identisch? Ganz konkret: Was kommt dabei heraus, wenn man vier benachbarte Länder aus Mitteleuropa miteinander vergleicht?

Schlüsselwörter: Jugendforschung, Generation Z, Personalmanagement, Deutschland, Niederlande, Österreich, Schweiz, Generationstheorie, Empirie, Social Media

 

Christian Scholz, Volker Stein (Hrsg.):
Fachkräftemangel im Mittelstand: Wie wär’s mal mit guter Personalarbeit?

Strategie- und Informationsmanagement, hrsg. von Christian Scholz, Band 37,
Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München 2019, 135 S.,
ISBN 978-3-95710-235-5 (print), € 22.80
ISBN 978-3-95710-335-2 (e-book pdf), € 19.99

 „Wir wollen die Personalarbeit im Mittelstand besser machen – und sie dort, wo sie gut ist, auch sichtbar machen.“ – Dies ist der Anspruch des wissenschaftlichen Wettbewerbs „BestPersAward“, dem sich kleine und mittelgroße Unternehmen seit 2003 im Zweijahresturnus stellen.

Im BestPersAward geht es nicht allein um die konzeptionelle Professionalisierung des interessanten personalwirtschaftlichen Handlungsfelds: Viel wichtiger noch ist die tatsächliche Umsetzung im täglichen Alltag. Denn – Überraschung! – die Qualität der Personalarbeit macht tatsächlich einen Unterschied: bei Akquisition, Motivation und Retention, also auch bei Arbeitgebermarke, Rekrutierung und Onboarding.

„Fachkräftemangel im Mittelstand: Wie wär’s mal mit guter Personalarbeit?“ nimmt diesen Impuls auf. Das Motto der BestPersAward-Runde 2018/19 weist auf die Relevanz qualitativ guter Personalarbeit für mittelständische Unternehmen hin. Denn kleine und mittelgroße Unternehmen haben auf dem Arbeitsmarkt keinen Mittelstandsbonus: Sie müssen mit Unternehmen jeglicher Größe und Art um die guten Mitarbeiter konkurrieren. Und eigentlich haben sie sogar wirklich gute Karten: Sie müssen aber das Blatt aufnehmen und ihre Karten gut ausspielen.

Die Herausgeber führen in diesem Band aktuelle Botschaften und Botschafter des BestPersAwards zusammen. Sie sprechen damit Personalerinnen und Personaler aus mittelständischen Unternehmen an, zugleich aber auch alle Personen, die sich als Lobbyisten einer substanziellen Stärkung des deutschen Mittelstands als attraktiver Arbeitgeber begreifen.

Schlüsselwörter: Personalmanagement, Mittelstand, Professionalisierung der Personalarbeit, Personalstrategie, Fachkräftemangel, BestPersAward

 

 

Arbeitsmarkt und Industrielle Beziehungen

 

 

Methoden

 

 

Wirtschaftsethik

 

Manfred Becker:
Das digitale Narrativ. Wer schreibt es und was steht drin?

Rainer Hampp Verlag, Augsburg, München 2019, 151 S.,
ISBN 978-3-95710-234-8 (print), € 22.80
ISBN 978-3-95710-334-5 (e-book pdf), € 19.99

Dieses Buch gibt Antworten auf die Frage, wie sich die Digitalisierung auf den Einzelnen und das Zusammenleben der Menschen auswirkt. Der Zusammenhang von Digitalisierung, Demographie und Demokratie wird ebenso erörtert wie die Auswirkungen der digitalen Transformation auf Bildung, Beschäftigung, Arbeitsinhalte, Arbeitsformen und Arbeitszeit.

Das Buch geht der Frage nach, wer am digitalen Narrativ mitschreiben sollte. Es sind die Wissenschaftler der Humanwissenschaften und der Sozialwissenschaften, die hinter die Kulissen der Digitalisierung schauen müssen, um Strukturen, Prozesse, Gefahren und Chancen der Digitalisierung für die Menschen auszuloten. Es sind die Informatiker und die Techniker, die Praktiker in den Unternehmen und die Entscheider in Wirtschaft und Verwaltung, die ihren Beitrag zum digitalen Narrativ leisten müssen.

Philosophen sind aufgefordert, die digitale Welt vom Menschen her zu denken und den Technikern damit Leitlinien für eine humane Gestaltung der digitalen Transformation an die Hand zu geben.

Wenn die digitale Transformation gelingen soll, dann muss die Frage beantwortet werden, was die Systeme mit den Menschen machen! Bleiben die Menschen „Herr im eigenen Hause“ oder werden sie zu Assistenten der digitalen Befehlsgeber degradiert? Dieser Frage geht das Buch nach.

Schlüsselwörter: Augmented Reality, Beschäftigung, Bildung, Datenschutz, Demographie, Demokratie, digitale Aufklärung, digitale Selbsthilfegruppen, Digitaleliten, digitales Lernen und Arbeiten, Digitalisierung als Daseinsvorsorge, Echtzeit-Philosophie, Entwertung von Vergangenheit und Zukunft, Philosophie und Technik, TechLabs, Transformationsstufen, Verantwortlichkeit